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Kategorischer Imperativ


Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
(Immanuel Kant, 1724-1804)

Unter dem Begriff kategorisch wird der moralphilosophische Ausdruck "Sollensanspruch" verstanden, eine moralische Verpflichtung die als unbedingt und unableitbar gelten muss.
Der Imperativ (aus dem lateinischen imperare; befehlen) ist die Befehlsform des Verbs und steht philosophisch für das unter allen Umständen gültige sittliche Gebot.

Es handelt sich hier also um eine reine Vernunftformel die Menschen unter allen Bedingungen verpflichtet, Handlungen dahingehend zu prüfen, ob sie einem universalisierbaren, also keine konkreten Bedingungen voraussetzenden Grundsatz folgen.

 
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Kinesiologie
das Rückmeldesystem des Körpers




 
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Konstruktivismus


Der Radikale Konstruktivismus beschäftigt sich mit der subjektiven Wahrnehmung der Wirklichkeit als Funktion des Erkenntnisprozesses nach dem Motto:
Jeder bastelt sich seine Wirklichkeit selbst.

Es ist die Untersuchung der Art und Weise, wie wir Menschen unsere eigenen Wirklichkeiten erschaffen "… und dann naiverweise annnehmen, dass die Welt wirklich so ist." (Paul Watzlawick)

Der Radikale Konstruktivismus begreift sich selbst als eine Art Konstrukt und nicht als der Weisheit letzter Schluss; er ist eine Möglichkeit, die Dinge zu sehen.

Die Ansätze des Radikalen Konstruktivismus interpretieren sowohl Wittgensteins Vermutung "Diese Welt ist meine Welt" als auch ein grundlegendes Ergebnis der Kognitionswissenschaften, dass nämlich die Nervenzellen lediglich die Intensität einer Erregung codieren, nicht aber deren Art und Herkunft.

Entgegen der Auffassung der traditionellen philosophischen Erkenntnistheorie, die den Unterschied von Subjekt und Objekt als konstitutiv (das Wesen einer Sache bestimmend) für die Philosophie ansieht, vertritt der Radikale Konstruktivismus den Standpunkt, dass es keine vom Beobachter unabhängige Wirklichkeit gibt und dass wir unsere Wirklichkeit selbst konstruieren.
Danach ist das Objekt immer nur Objekt eines Subjekts.

Es handelt sich hierbei ganz simpel um eine originelle Art und Weise, die Probleme des Erkennens zu betrachten. Der Radikale Konstruktivismus beruht auf der These, dass alles wie auch immer geartetes Wissen nur Gedankenströme, basierend auf der eigenen Erfahrung sind.
Die Umgebung, in der wir uns aufhalten und die wir bewusst erleben ist das, was wir aus unseren Erfahrungen machen. Die Radikalität des Radikalen Konstruktivismus besteht darin, dass davon ausgegangen wird, dass Wahrnehmungen niemals einen Spiegel der Realität reflektieren, sondern dass jede Wahrnehmung ausnahmslos subjektiv ist.
Ein Konstrukt aus Sinnesreizen und Erinnerungen, die eine Objektivierbarkeit verunmöglichen.

Es gibt keine objektive Wirklichkeit außerhalb von uns - wir selbst erschaffen unsere physische und psychische Realität, indem wir sie aus einem unbegrenzten, multidimensionalen Raum von Möglichkeiten auswählen. Jeder einzelne Mensch hat damit einen weitaus größeren Einfluss auf das, was ihm widerfährt, als wir normalerweise glauben.
Einen blinden Zufall gibt es nicht - alles, was wir wahrnehmen und erleben, ist ein unmittelbares Produkt unseres Bewusstseins.

Dies ist nur dann widerspruchsfrei erklärbar, wenn wir zudem annehmen, dass wir keine voneinander getrennten Individuen sind, sondern Aspekte einer universellen Bewusstseinsstruktur, an deren Prozess wir in jedem Moment aktiv mitwirken.
Es sind bloß zivilisationsbedingte Irrtümer unseres Denkapparates, die uns häufig daran hindern, dieses Potential positiv zu nutzen.

Wenn wir den Ausführungen Paul Watzlawicks folgen, so können wir nicht mehr sicher sein, ob wir tatsächlich existieren, ob es uns wirklich gibt. Die Wirklichkeit entpuppt sich als unsicheres, fragiles Gebilde, geschaffen aus den Erfahrungen von mehr oder weniger vertrauenswürdigen Subjekten, also von uns selbst.

Man sollte die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass der Radikale Konstruktivismus nicht nur eine reine Gedankenspielerei sein kann, sondern real im Sinne der Realität vernetzter Quanten-Felder. Ein Gedanke, basierend auf der Erfahrung bietet diesem Feld einen Impuls, der sich wellenartig weiter fortpflanzt und sich in einer Wirklichkeit mainfestiert.

Die gestrigen Gedanken haben unsere Gegenwart geschaffen und die heutigen Gedanken schaffen unsere Zukunft. Nach diesem Prinzip funktioniert nicht nur die Selbsterfüllende Prophezeiung, damit arbeiten auch Autoren wie Bärbel Mohr, Pierre Franckh und andere, deren Kernaussage auf dem Prinzip von Ursache>Wirkung, respektive Gedanke>Realität beruht.

Was ist das wirklich, was wir sehen und wahrnehmen. Wenn wir schon bei Photonen das Problem haben, es als Welle oder als Teilchen zu sehen, welche Realitäten würden sich uns mit um das vielfache geschärften und verfeinerten Wahrnehmungs-Möglichkeiten offenbaren?

 




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