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Yin & Yang

das älteste Ordnungssystem des Universum


Die Yin-Yang-Theorie beruht auf dem philosophischen Konzept zweier Gegensätze, den polaren Manifestationen des Tao.

Die Entstehung von Yin und Yang erfolgt zyklisch, als Endlosschleife von Werden und Vergehen, da sich ständig alles zu seinem Gegenpol umformt. Dieser zyklische Prozess steht für das immerwährende Wechselspiel aller Erscheinungen der sichtbaren und unsichtbaren Welt.

"So wie Welle und Teilchen einander bedingen. Das eine ist im anderen enthalten und manifestiert sich mal als Welle, mal als Teilchen. So sind auch Yin und Yang untrennbar verwoben und das eine bedingt die Existenz des andern, weil alles in allem enthalten ist."
Cooper, J.C., Der Weg des Tao

Das Diagram des Taiji, dem Yin Yang-Symbol zeigt uns die beiden Seiten des Seins. Es sind die zwei großen Kräfte des Universums, die dunkle und die helle, die negative und die positive, die maskuline und die feminine, die chaotische und die strukturierte, These und Antithese. Sie kontrollieren in vollkommener Harmonie alles Sein im Bereich der Manifestationen
und der geistigen Zustände, sie fördern die Balance
und die Ausgewogenheit zwischen allen Gegensätzlichkeiten.

Ganz bewusst und von grundlegender Bedeutung für die Symbolik des Taiji befindet sich je ein Teil der gegenüberliegenden Kraft in den beiden Feldern.
Die Kraft der Kausalität ginge verloren,  es gäbe kein Sein, wenn es nicht einen Keim seines Gegenteiles in sich tragen würde.

Dieses Symbol ist den meisten recht gut bekannt. Die wenigsten aber haben wahrgenommen, dass die Dualität des Taiji auch von anderen Kulturen dargestellt wird.
Die wohl unumstritten bekanntesten Symbole sind das christliche Kreuzzeichen und das Hexagramm.

Die genauen historischen Ursprünge liegen vermutlich viele tausend Jahre in der Vergangenheit. Zuerst wurde das Prinzip im I Ging erwähnt, das aber auch nur sehr ungenau auf etwa 1000 Jahre v. Chr. datiert werden kann.

Zu dieser Zeit standen Yin und Yang vermutlich noch für recht praktische, alltägliche Dinge. Das Schriftzeichen Yin bedeutet in seiner ursprünglichen Form "bedecktes Wetter an einer Bergseite", Yang dagegen bedeutete "die sonnige Seite des Berges".

Ursprünglich war es also eine rein geografische Einordnung. Nach und nach wurde Yang mit Sonnenlicht allgemein gleichgesetzt, während Yin mit Schatten verbunden wurde.
Bald wurde daraus abgeleitet, dass die Sonne selbst Yang ist, Erde und Mond hingegen waren Yin und im Laufe der Zeit wurden die Begriffe immer abstrakter und umfassender angewandt.

In manchen Lebenslagen ist vermehrte Yin-Qualität wie Intuition, Ruhe und Ganzheitlichkeit unumgänglich, in anderen Situationen mehr Yang-Qualität wie Klarheit, Aktivität und Zielorientierung.

Wenn wir es schaffen, diese beiden polaren Kräfte mehr und mehr in einen fließenden, harmonischen Rhythmus zu bringen, finden wir unsere innere Ballance und können so ausgeglichen und im Einklang mit unserem Selbst dem Leben begegnen.

 

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